Baukultur als Ergebnis von Kooperation auf Augenhöhe

«atuprix – auszeichnung berner baukultur» prämiert 2021 sieben Projekte. Zum «Wohn- und Atelierhaus Bahnstrasse» in Bern findet Jurymitglied Christina Schumacher in ihrer Laudatio: «Es zeigt beispielhaft, wie weniger manchmal doch mehr sein kann».

Alle drei Jahre verleiht die Stiftung Auszeichnung Berner Baukultur den «Atuprix». Im Sommer und Herbst 2021 wurden 88 Projekte aus dem ganzen Kanton Bern eingereicht und sieben davon prämiert, eines durch das Berner Publikum. Die Jury war interdisziplinär zusammengesetzt. Unter der Leitung des Architekten Philipp Esch diskutierten und räsonierten die Architektinnen Marianne Baumgartner und Maria Conen, die Landschaftsarchitekt*innen Massimo Fontana und Tina Kneubühler, der Stadtplaner Han van de Wetering, der Ingenieur Daniel Meyer, der Nachhaltigkeitsspezialist Hanspeter Eicher, SAM-Kurator Andreas Ruby und Christina Schumacher als Vertreterin der soziologischen Perspektive. Ihr war unter den vier Beurteilungskriterien die «Zusammenarbeit und Interdisziplinarität» besonders wichtig. Will heissen: Für ihre hohe Baukultur prämierte Projekte sollen in ihrem Entstehungsprozess unterschiedliche Sichtweisen verbinden, fachübergreifend verfügbares Wissen nutzen und von einer verantwortungsvollen Einbindung aller Beteiligten in den Entwicklungsprozess zeugen.

Zur Auszeichnung

Jurybericht (PDF)

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Soziologie für Architektur und Planung | Stephanie Hering & Christina Schumacher
Elisabethenstrasse 43, CH-8004 Zürich
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